nur für Sanitärfachhandwerker
Armaturen
Unter einer Armatur versteht man ein Bedienelement, mit dem man die Wassertemperatur und die Stärke des Wasserstromes regeln kann. Bei den Modellen unterscheidet man Mischbatterien und Thermostatbatterien.
Nach Art der Installation werden die Armaturen in Aufputz- und Unterputzarmaturen unterteilt.
Beim Duschrinnensystem versteht man unter einer Armatur den Duschrinnenkörper, auf dem Rahmen und Rost aufgelegt werden.
Ablaufrinnen
Ablaufrinnen oder auch Duschrinnen. Dient zur Wasserableitung aus der Dusche. Das Wasser wird über die Duschrinne bzw. das Ablaufgehäuse abgeleitet. Ablaufrinnen sollten mit einer Aufkantung gegen die Wand platziert werden, um eine hundertprozentige Sicherheit zu gewährleisten.
Ablaufgehäuse
Teil des Duschrinnensystems. Je nach Kopfbrause werden Ablaufgehäuse mit unterschiedlichen Ablaufleistungen empfohlen. Kann bei Neubau und Renovierung angewandt werden. Allerdings ist hierbei die Einbauhöhe zu beachten und in welche Richtung das Ablaufgehäuse ausgerichtet sein sollte.
Badewannenaufsatz
In Bädern in denen es zwar eine Badewanne aber keine gesonderte Dusche gibt, ist ein Spritzwasserschutz für komfortables Duschen erforderlich. Es gibt eine große Anzahl verschiedener Badewannenaufsätze, die absolut dicht mit dem Wannenrand abschließen müssen. Die Duschabtrennungen sind meist aus Echt- oder Kunststoffglas und lassen sich häufig zur Seite klappen oder falten.
Barrierefrei
Der Trend geht immer mehr zu einem barrierefreien Bad, d.h. ein Bad ohne Stolperfallen, also mit bodenebenen, großzügigen Duschkabinen (z.B. als Faltlösung) und evtl. tritt- bzw. rutschsichere Bodenbeläge (rutschhemmende Glasböden). Bei Menschen mit Behinderung ein unterfahrbarer Waschtisch mit behindertengerechten Armaturen wie z.B. einer ausziehbaren Schlauchbrause, die die Haarwäsche am Waschbecken ermöglicht. Wichtige Hilfen sind auch Haltegriffe im Wannen-, Dusch- und WC-Bereich.
Dusche
Die Dusche, eingedeutschte Schreibweise von frz. douche, von lat. ductio „Leitung“. Echte Duschen mit Wasserbehältern oder -zuleitungen gab es erstmals im alten Griechenland. Die ersten Duschen führten um 1860 französische Streitkräfte ein. Ab 1880 wurden Duschen als Einzelkabinen in Gefängnissen, Kasernen und Internaten verwendet und wenig später hielten sie Einzug in den öffentlichen Badeanstalten. Einen weiteren Schritt zur Verbreitung der Dusche ging das preußische Militär 1879 mit dem Einbau von Großraumduschen in seinen Kasernen. Quelle: Wikipedia
Duschkabinen
Es gibt frei stehende Duschkabinen mit einer kleinen Wanne, aber auch Duschen, die in Badewannen integriert sind. Duschen werden durch Glas-Schiebetüren oder auch schwenkbare Türen von der Umgebung abgegrenzt, um diese vor Spritzwasser zu schützen und für Privatsphäre zu sorgen. Duschkabinen sind nach oben hin typischerweise offen. Die Wände sind meist gefliest und verfugt. Aufwändiger und teurer in der Ausführung sind ebenerdige Duschen. Hierbei sind Wand und Fußboden des Duschbereiches gefliest oder anderweitig wasserdicht verkleidet; der Boden ist zum Ablauf hin leicht geneigt. Diese Bauform ermöglicht auch die Nutzung mit Rollstühlen oder anderen Gehhilfen. Weitere behindertengerechte Anbauten können Sitzgelegenheiten und Haltegriffe sein. Offene Großraumduschen werden in Badeanstalten usw. eingerichtet. Quelle: Wikipedia
Duschabtrennungen
Es gibt rahmenlose oder teilgerahmte Duschabtrennungen (Profil an der Wand). Das Glas sollte 6 bzw. 8 mm starkes Einscheiben-Sicherheitsglas sein. Duschabtrennungen gibt es mit Dreh-, Pendel-, Falt und Schiebetüren. Heutzutage sind zahlreiche Einbauvarianten möglich, wie Nische, Viereck, als Wandanbau, Rund, Walk-In (ohne Türe), als Badewannenaufsatz oder Badewannenanschluss.
Duschrinnen
Duschrinnen oder Ablaufrinnen. Dient zur Wasserableitung aus der Dusche. Das Wasser wird über die Duschrinne bzw. das Ablaufgehäuse abgeleitet. Ablaufrinnen sollten mit einer Aufkantung gegen die Wand platziert werden, um eine hundertprozentige Sicherheit zu gewährleisten.
Einscheiben Sicherheitsglas ESG
ESG verfügt über eine vier- bis fünfmal höhere Biegefestigkeit als normales Glas. Darüber hinaus gewährleistet es eine hohe Beständigkeit gegen rasche Temperaturwechsel. Das macht ESG unverzichtbar für die Herstellung von Glasduschen. Die Eigenschaften des ESG sind ein Resultat einer speziellen thermischen Behandlung, die sich „Vorspannen“ nennt. Dabei wird eine Glasscheibe kontrolliert auf ca. 620 °C erhitzt und anschließend mit Kaltluft abgeblasen. Im Glas entstehen so Regionen verschiedener Spannung, die ihm die hohe Stoßfestigkeit und Beständigkeit verleihen.
Einbauhöhe
Die Einbauhöhe wird beim Duschrinnensystem von der Oberkante des Rahmens bis zur Unterkante des Ablaufgehäuses gemessen. Danach kann entschieden werden, welches Ablaufgehäuse in Frage kommt.
Fördermittel
Der Staat fördert Baumaßnahmen. Dazu gibt es nähere Informationen bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), www.kfw.de
Glas
Glas (von germanisch glasa „das Glänzende, Schimmernde“, auch für „Bernstein“). Glas ist eine amorphe Substanz. Gewöhnlich wird Glas durch Schmelzen erzeugt. Thermodynamisch wird Glas als gefrorene, unterkühlte Flüssigkeit bezeichnet. Das bedeutet, dass sich bei der Erstarrung der Schmelze zum Glas zwar Kristallkeime bilden, für den Kristallisationsprozess jedoch nicht genügend Zeit verbleibt. Das erstarrende Glas ist zu schnell fest, um noch eine Kristallbildung zu erlauben. Der Transformationsbereich, das ist der Übergangsbereich zwischen Schmelze und Feststoff, liegt bei vielen Glasarten um 600 °C.
Die im allgemeinen Sprachgebrauch Bedeutung tragende Eigenschaft von Glas ist die optische Durchsichtigkeit. Die optischen Eigenschaften sind so vielfältig, wie die Anzahl der Gläser. Neben klaren Gläsern, die in einem breiten Band für Licht durchlässig sind, kann man durch Zugabe von speziellen Materialien zur Schmelze die Durchlässigkeit blockieren. Die bekannteste Steuerung der Durchlässigkeit ist die Färbung. Andererseits gibt es undurchsichtiges Glas, das schon aufgrund seiner Hauptkomponenten oder der Zugabe von Trübungsmitteln opak ist. Quelle: Wikipedia
heispeed
Die heispeed-Modelle von Heiler sind teilgerahmt und auf Wunsch innerhalb 48 Std. deutschlandweit lieferbar.
HighLine
Mit der Serie Highline von unidrain erschließen sich viele Möglichkeiten, um dem sichtbaren Teil der unidrain-Duschrinnen eine noch individuellere Note zu verleihen. Highline besteht aus den Modellen Panel, Cassette und Custom. Jedes Modell ersetzt auf seine ganz spezielle Art das konventionelle Ablaufgitter. Alle Modelle sind mit oder ohne Rahmen lieferbar – je nach dem gewünschten Erscheinungsbild. Die Rahmen sind in den Höhen 10, 12, 15 und 25 mm erhältlich und so für Fliesen oder andere Bodenbeläge mit unterschiedlichen Höhen geeignet.
Das Modell Panel wird komplett mit einer Blende aus massivem Edelstahl (gebürstet oder poliert) oder aus Corian, das in unterschiedlichen Farben verfügbar ist, geliefert.
Mit dem Modell Cassette lässt sich jedes Badezimmer ganz leicht individuell gestalten. Die Bodenfliese oder das sonst gewählte Material, beispielsweise Glas, wird in die Kassette aus gebürstetem Edelstahl eingearbeitet, die Höhe des gewählten Material lässt sich entsprechend einstellen. Die Cassette ist sowohl mit als auch ohne Rahmen erhältlich.
Custom ist die einfachste und rationellste Lösung. Das gewünschte Material (Fliese, Glas) wird in eine höhenverstellbare Basis eingearbeitet. Ausgangspunkt für Custom ist die Variante ohne Rahmen, die jedoch beim Einbau höhere Ansprüche an die Genauigkeit stellt. Das Ergebnis dafür ist ein nahezu unsichtbarer Ablauf. Das Modell Custom ist auch mit Rahmen erhältlich.
Unidrain Highline ist Gewinner des iF Product Design Awards 2010
if Design Award
Der iF product design award ist einer der renomiertesten Designpreise weltweit. Er wird in Hannover und Shanghai (iF China) ausgelobt. Eine international besetzte Jury aus Experten gibt eine professionelle Einschätzung zur Designqualität von Produkten. Mit dem iF product design award werden jährlich Produkte ausgezeichnet, die Funktionalität, Komfort und Ästhetik in besonderer Weise in sich vereinen und den Anforderungen an Innovation gerecht werden.
Innenraumglas
Produkte für den Innenraum, wie Wohnzimmer, Küche und Bad. Immer mehr Bauherren verwenden Glas im Wohnbereich wie Glas-Schiebelösungen, Glasrückwände, Glas-Arbeitsplatten. Im öffentlichen Bereich wird für WC-Trennwände sehr häufig Verbund-Sicherheitsglas eingesetzt.
Rahmen
Der Rahmen bei einem Duschrinnensystem stellt ein Hilfsmittel zum sauberen Abschluss dar. Gleichzeitig ist er auch ein Designelement zur optischen Veredelung. Der Rahmen ist in verschiedenen Stärken erhätlich.
Rost
Der Rost ist ein wichtiger Bestandteil der Duschrinne. Sie ist der Abschluss für die optische Gestaltung der Duschrinne. Die Rostabdeckungen sollten demontierbar sein, um eine optimal Reinigung zu gewährleisten.
unikat
Mit über 180 Modellen bieten die rahmenlosen unikat Duschkabinen von Heiler Individualität pur.
unidrain
Das international patentierte unidrain Duschrinnensystem. Durch die patentierte Aufkantung 100 % sicher, auch in der Ecke.
varioswing
Die rahmenreduzierten varioswing Duschabtrennungen von Heiler.
Verbund-Sicherheitsglas (VSG)
Verbund-Sicherheitsglas (VSG) verdankt seine Sicherheitseigenschaften einer reißfesten und zähelastischen Folie zwischen den Glasscheiben. Mittels einer Walzenpresse wird ein so genannter „Vorverbund“ von zwei oder mehr übereinander liegenden Glasscheiben und einer üblicherweise aus Polyvinylbutyral (PVB) bestehenden Folie hergestellt. Im Autoklaven wird anschließend unter Hitze (ca. 140 Grad) und Druck (ca. 12 bar) ein dauerhafter Verbund von Glas und Folie geschaffen.
Dadurch bindet es im Falle eines Bruches Splitter und bewirkt damit eine erhebliche Reduzierung der Verletzungsgefahr. Außerdem erschwert die Folie das Durchdringen des Glases: VSG ist die Basis für einen Einbruchschutz. Beim Einsatz genügender Dicken von Folien und Glas entsteht auch Panzerglas. Ein weiterer Vorteil von VSG gegenüber herkömmlichem Glas ist seine 'Resttragfähigkeit'. Auch nach Teilzerstörung hat das Glas noch eine gewisse Schutzwirkung. Es wird daher dann angewendet, wenn die Öffnung im Schadensfall verschlossen bleiben soll oder wenn etwa ein Herabfallen von Scherben vermieden werden muss.